Info

Hendrik Otremba wurde 1984 im Ruhrgebiet geboren und lebt heute in Berlin. Er ist Autor, bildender Künstler, Sänger der Gruppe Messer und Dozent.

Anfragen, Portfolios, Textaufträge etcetera bitte über das Kontaktformular (s.o.).

***

Aktuelles

Mein erster Roman »Über uns der Schaum« ist im Verbrecher Verlag erschienen: Klick!

Für das Berliner Pop-Kultur Festival (23.-25.08.2017) kuratiere ich den dreitägigen Slot »Typewriter-Klangwelten«; mit Marc Matter, Fatma Aydemir, Mira Mann, Andreas Spechtl, Laura Landergott, Annika Henderson, Raoul Sanders, Julia Lans Nowak, Loke Rahbek, Fabian Altstötter, Philipp Hülsenbeck: Klick!

***

Lesungen 2017

20.06. Kassel (Literaturhaus)*
21.06. Münster (Pension Schmidt)^
18./19.08. Nottbeck (Lyrikfestival)
06.09. Braunschweig (Kolleg)”
02.09. Lärz (At.tension)°
07.09. Mainz (Schon schön)
20.09. Hamburg (Reeperbahn Festival)
06.10. Potsdam (Waschhaus)°
19.-21.09. Bonn (Bal littéraire)

*mit René Huthwelker
^mit Pogo McCartney
“mit Andreas Spechtl
°mit Raune

Details: Klick!

***

Messer 2017

15.07. Hamburg, Wutzrock Festival
05.08. Oakfield Festival
12.08. Haldern Pop

***

Ausstellungen

2011: »Abwesenheiten«,  Galerie Artemis, Recklinghausen
2012: »Reset-Festival«, Clubschiene, Münster
2013: »Ein Abend mit Messer, Hendrik Otremba und Jonas Engelmann«,
Übergangsladen, Gießen
2014: »Wait A Minute«, Baustelle Kalk, Köln
2015: »Verschwinden.« Oder: »Der Staub zwischen den Planeten.«, Kulturgut
Nottbeck, Oelde-Stromberg
2016: »Nagel & Hendrik Otremba stellen aus«, Tennis, Berlin
2017: »Verschiedenfarbige Flecken sprechen Texte von H.O.«, Lost Weekend, München

***

Presse

Pressestimmen zu »Über uns der Schaum«:

»Seine Sprache, die sich nicht einfügen mag in die amtliche Popliteratur, weil sie sich nie dem Zeitgeist andient. Nichts verweist auf Zeit oder Ort der Handlung. Niemand besitzt ein Handy in seinem Roman. (…) Was man sich ausgedacht hat, darüber dürfe man verfügen. Eine eigene Sprache finden und verwalten, jenseits aller Trends: Das ist, so scheint es, Otrembas Langzeitprojekt. Ob als Musiker oder Autor. Vielleicht ist er ein Anti-Popliterat.«

Julia Lorenz / tip Berlin

 

»Der dichtende Detektiv ist nicht mit dem schreibenden Musiker identisch. Otremba, der auch als bildender Künstler einen Hang zu abgründigen Figuren hat, zeigt mit seiner Kunst in erster Linie, wie sich Wort, Bild und Klang ergänzen können. In allen drei Künsten gelingen ihm fesselnde Werke. Auch aus diesen 280 Seiten Prosa kann man sich schwer wieder befreien – aber das ist der Preis für so ein aufregendes Romandebüt.«

Diviam Hoffmann / Deutschlandfunk – Corso

 

»Es entwickelt sich ein Roadtrip der Sonderklasse, ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen verwilderten Straßenzügen, mystischen Quellen aus Bracklagunen und dem heiligen Ziel: die Stadt Neu-Qingdao. (…) Es wird geballert und geprügelt, geschockt und verraten. Und trotzdem entfaltet die Geschichte einen Kosmos, der durch seine Fragilität an Planet Magnon von Leif Randt erinnert und dabei unsere Vorstellungen von Apokalypse dekonstruiert.«

Jason Bartsch / Spex

 

»Otrembas Roman beginnt als Detektivgeschichte, aus der im Laufe der Erzählung fast schleichend eine surreale Road Novel wird. Gekonnt changiert er zwischen verschiedenen Schreibweisen. […] Ebenso auffällig ist die Detailfreude und -genauigkeit. Besonders im ersten Teil hat man die Handlungsorte, auch dank sehr bildlicher Beschreibungen, gut vor Augen.“

Jens Uthoff / taz

 

»Hendrik Otremba hat hier einen richtig guten, literarisch auch wirklich anspruchsvollen Roman geschrieben, halb Krimi, halb surreale Dystopie. […] Und es ist gleichzeitig eine Art Besuch in einem faszinierenden Zwischenreich, irgendwo zwischen Traum und Realität, das einen mit einer ungeheuren Spannung und einem riesengroßen Sog einnimmt und dann ganz benommen wieder auftauchen lässt nach diesen doch sehr rasanten 280 Seiten. [… Hendrik Otremba] entwirft eine Landschaft, die genauso faszinierend wie bedrohlich aufgebaut ist, sicher kein Feelgood-Roman, aber einer, der einen ganz lange nicht mehr loslässt.«

Gesa Ufer / radio eins vom rbb

 

»In diesem pre-apokalyptischen Flair bewegen sich die Protagonisten durch eine Neo-Noir-Geschichte, die einerseits ganz klassisch daherkommt und andererseits noch nie so dagewesen ist. […] Kaufen Sie dieses Buch! Es macht Sie um einige Abgründe reicher!«

DREITAGEWOCHE

 

»Dass Otremba nicht nur Autor, sondern auch bildender Künstler und Musiker ist, ist nicht zu überlesen, zu übersehen und zu überhören. […] Motive wie Angst, Dreck, Schmerz, Tod und Insekten und die prägnant rhythmische, kraftvolle und poetische Sprache lassen Parallelen zu Songs der Post-Punk-Band Messer entstehen.«

Katharina Grosse / postmondän

 

»Wie bei seinen Songtexten wird es sprachlich interessant, wenn Otrembra für die Selbstanalysen seines Detektivs zu großen poetischen Bildern greift. […] Doch ob Messer-Fan oder nicht: Der Roman funktioniert auch für sich alleine und breitet seine Spannung wie ein Schwelbrand aus.«

Carina Hartmann / [030] – Stadtmagazin Berlin