Hendrik Otremba, Detektiv
*1984 Ruhrgebiet, heute Berlin

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Aktuelles

»Über uns der Schaum« (Roman, Verbrecher Verlag): Klick!

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Lesungen 2017

20.10. Bonn, Bal littéraire
14.11. Heidelberg, Karlstorbahnhof
20.11. Jena, Trafo°
21.11. Nürnberg, Desi
22.11. Bielefeld, Potemkin*
23.11. Paderborn, Stadtcampus*
06.12. Kiel, Literaturhaus

°mit Andreas Spechtl
*mit René Huthwelker

Details: Klick!

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Messer 2017

27.10.2017 Osnabrück, Kleine Freiheit^
28.10.2017 Lüneburg, Salon Hansen^
29.10.2017 Rostock, Peter-Weiss-Haus^
30.10.2017 Berlin, Schokoladen
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31.10.2017 Berlin, Schokoladen^

^mit PERFORMANCE

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Ausstellungen

2011: Abwesenheiten, Galerie Artemis Recklinghausen
2012: Reset-Festival, Clubschiene Münster
2013: Ein Abend mit Messer, Hendrik Otremba und Jonas Engelmann,
Übergangsladen Gießen
2014: Wait A Minute, Baustelle Kalk Köln
2015: Verschwinden. Oder: Der Staub zwischen den Planeten, Kulturgut
Nottbeck Oelde-Stromberg
2016: Nagel & Hendrik Otremba stellen aus, Tennis Berlin
2017: Verschiedenfarbige Flecken sprechen Texte von H.O., Lost Weekend München

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Presse

Pressestimmen zu »Über uns der Schaum«:

»Über uns der Schaum ist kein weiterer Versuch eines Musikers ein Buch zu schreiben, weil man das eben heute so macht, Über uns der Schaum ist Literatur: Otremba stellt sich in literarische Traditionen, ohne bloße Reproduktion zu sein, er denkt Motive weiter und kombiniert sie […] Das Experiment, das Otremba eingegangen ist, ist gelungen: er gehört zu den wenigen deutschen Musikern, die sich zurecht auch als Schriftsteller bezeichnen können.«

Tabitha / zeilenspruenge.de

 

»Seine Sprache, die sich nicht einfügen mag in die amtliche Popliteratur, weil sie sich nie dem Zeitgeist andient. Nichts verweist auf Zeit oder Ort der Handlung. Niemand besitzt ein Handy in seinem Roman. (…) Was man sich ausgedacht hat, darüber dürfe man verfügen. Eine eigene Sprache finden und verwalten, jenseits aller Trends: Das ist, so scheint es, Otrembas Langzeitprojekt. Ob als Musiker oder Autor. Vielleicht ist er ein Anti-Popliterat.«

Julia Lorenz / tip Berlin

 

»Der dichtende Detektiv ist nicht mit dem schreibenden Musiker identisch. Otremba, der auch als bildender Künstler einen Hang zu abgründigen Figuren hat, zeigt mit seiner Kunst in erster Linie, wie sich Wort, Bild und Klang ergänzen können. In allen drei Künsten gelingen ihm fesselnde Werke. Auch aus diesen 280 Seiten Prosa kann man sich schwer wieder befreien – aber das ist der Preis für so ein aufregendes Romandebüt.«

Diviam Hoffmann / Deutschlandfunk – Corso

 

»Es entwickelt sich ein Roadtrip der Sonderklasse, ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen verwilderten Straßenzügen, mystischen Quellen aus Bracklagunen und dem heiligen Ziel: die Stadt Neu-Qingdao. (…) Es wird geballert und geprügelt, geschockt und verraten. Und trotzdem entfaltet die Geschichte einen Kosmos, der durch seine Fragilität an Planet Magnon von Leif Randt erinnert und dabei unsere Vorstellungen von Apokalypse dekonstruiert.«

Jason Bartsch / Spex

 

»Otrembas Roman beginnt als Detektivgeschichte, aus der im Laufe der Erzählung fast schleichend eine surreale Road Novel wird. Gekonnt changiert er zwischen verschiedenen Schreibweisen. […] Ebenso auffällig ist die Detailfreude und -genauigkeit. Besonders im ersten Teil hat man die Handlungsorte, auch dank sehr bildlicher Beschreibungen, gut vor Augen.“

Jens Uthoff / taz

 

»Hendrik Otremba hat hier einen richtig guten, literarisch auch wirklich anspruchsvollen Roman geschrieben, halb Krimi, halb surreale Dystopie. […] Und es ist gleichzeitig eine Art Besuch in einem faszinierenden Zwischenreich, irgendwo zwischen Traum und Realität, das einen mit einer ungeheuren Spannung und einem riesengroßen Sog einnimmt und dann ganz benommen wieder auftauchen lässt nach diesen doch sehr rasanten 280 Seiten. [… Hendrik Otremba] entwirft eine Landschaft, die genauso faszinierend wie bedrohlich aufgebaut ist, sicher kein Feelgood-Roman, aber einer, der einen ganz lange nicht mehr loslässt.«

Gesa Ufer / radio eins vom rbb

 

»In diesem pre-apokalyptischen Flair bewegen sich die Protagonisten durch eine Neo-Noir-Geschichte, die einerseits ganz klassisch daherkommt und andererseits noch nie so dagewesen ist. […] Kaufen Sie dieses Buch! Es macht Sie um einige Abgründe reicher!«

DREITAGEWOCHE

 

»Dass Otremba nicht nur Autor, sondern auch bildender Künstler und Musiker ist, ist nicht zu überlesen, zu übersehen und zu überhören. […] Motive wie Angst, Dreck, Schmerz, Tod und Insekten und die prägnant rhythmische, kraftvolle und poetische Sprache lassen Parallelen zu Songs der Post-Punk-Band Messer entstehen.«

Katharina Grosse / postmondän

 

»Wie bei seinen Songtexten wird es sprachlich interessant, wenn Otrembra für die Selbstanalysen seines Detektivs zu großen poetischen Bildern greift. […] Doch ob Messer-Fan oder nicht: Der Roman funktioniert auch für sich alleine und breitet seine Spannung wie ein Schwelbrand aus.«

Carina Hartmann / [030] – Stadtmagazin Berlin